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SPD Ortsverein Nord gegen das Grillen im Fredenbaum

Naherholung wichtiger als „freies Grillen für alle“

 

 

Der SPD Ortsverein Dortmund Nord fürchtet dicke Luft in der Nordstadt. In einer Pressemitteilung vom Mittwoch widerspricht der Vorsitzende Andreas Cierpiol dem Parteinachwuchs in der Grillfrage. „Seit Jahren setzen wir uns dafür ein, das Grillen im Fredenbaumpark einzudämmen“ heißt es darin. Dabei gehe es nicht um das Verbieten von Spaß und Erholung, sondern um das Gegenteil. „Kein Stadtbezirk ist so dicht besiedelt wie die Nordstadt. Mit ihren weit über 50.000 Menschen zwischen Innenstadt und Hafen ist uns der Park als ‚grüne Lunge des Nordens‘ besonders wichtig“, so Cierpiol. Die Feinstaubbelastungen durch Industrie und Verkehr seien schon jetzt grenzwertig und würden durch das Grillen im Fredenbaum nicht besser, beschreibt Cierpiol die Situation weiter. „Die meisten Leute, die im Fredenbaum grillen, fahren mit dem Auto in den Park, verpesten mit den Grills die Luft und lassen anschließend ihren Müll auf der Wiese liegen. Den Menschen, die tatsächlich in der Nordstadt wohnen, zu Fuß in den Park gehen und die Erholung in der Natur suchen ist das längst ein Dorn im Auge. Von den Folgen für Pflanzen, Tiere und der Brandgefahr mal ganz zu schweigen“, heißt es weiter. In Zukunft werde der Ortsverein das Thema wieder auf die Tagesordnungen setzen und den Druck auf die Bezirksvertretung erhöhen, „damit sich in der Grillfrage keine Trendwende abzeichnet und die Menschen im Norden wieder tief durchatmen können“, so Cierpiol abschließend.

 

 

 

Zur Person: Andreas Cierpiol ist 28 Jahre alt, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Dortmund Nord und Sachkundiger Bürger im Sozialausschuss der Stadt Dortmund