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SPD Ortsverein Dortmund Nord stellt sich hinter Ullrich Sierau

Kommunen in Flüchtlingsfragen besser unterstützen

 

Andreas-150x150 in SPD Ortsverein Dortmund Nord stellt sich hinter Ullrich SierauDie teilweise heftigen Reaktionen zu dem Brief der Landräte und Oberbürgermeister in Sachen Flüchtlingspolitik stoßen im SPD Ortsverein Dortmund Nord auf Unverständnis. Dessen Vorsitzender Andreas Cierpiol (29) begrüßt das Engagement der Politiker ausdrücklich. „Natürlich bewegt uns jedes Einzelschicksal. Gleichwohl ist es aber auch kein Geheimnis, dass die Kommunen in Flüchtlingsfragen stärkere Unterstützung brauchen“ heißt es in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus mahnen die Sozialdemokraten zur Ehrlichkeit. „Wir können nicht auf der einen Seite beschleunigte Asylverfahren fordern, um Hoffen und Bangen der Betroffenen zu verkürzen und auf der anderen Seite nichts von Abschiebungen wissen wollen“, so Cierpiol weiter. Tatsächlich stünden die Kommunen vor enormen Herausforderungen, vor denen man sich nicht verstecken dürfe. Cierpiol, der als Sachkundiger Bürger selbst Mitglied im Sozialausschuss ist, fordert mehr Sachlichkeit in der Debatte. „Dass Flüchtlinge in Dortmund willkommen sind und eine so große Solidarität spüren, ist nicht zuletzt der Sozialdezernentin und dem Oberbürgermeister zu verdanken. Diesem jetzt eine falsche Politik vorzuwerfen ist schlichtweg falsch und unangemessen.“ In Richtung des Grünen-Fraktionssprechers Ulrich Langhorst und Fatma Karacakurtoglu (Fraktion Linke & Piraten) wird Cierpiol deutlich. „Niemand unterscheidet zwischen guten und schlechten Flüchtlingen. Der Vorwurf ist absurd. Über die Änderung des gesamten Systems kann man ja vielleicht diskutieren. Aber mit dem ideologischen Außerkraftsetzen von einzelnen Regeln kommen wir nicht weiter und werden den Asylsuchenden, die unsere volle Solidarität brauchen und auch bekommen, nicht gerecht“, heißt es abschließend.